16110 ETH HPQ

Bauherr
ETH Zürich, Immobilien Bau- und Portfoliomanagement, Zürich
Architekt
Ilg Santer Architekten, Zürich
Unsere Leistung
Gesamtleitung, Generalplaner (mit Ilg Santer Architekten)

Die klassische Gliederung stellt den Neubau des Departements Physik vermittelnd zwischen seine unterschiedlichen Spielarten eines modernen Klassizismus verpflichteten Nachbarn. Die Gusseisenfassade verleiht dem Haus eine materielle Präsenz und Masse.

In der Vertikalen gliedert sich der Bau in vier oberirdische Labor- und Bürogeschosse, ein öffentliches Erdgeschoss mit Mezzanin und die Untergeschosse mit dem Gros der Speziallabore. Im Grundriss gliedert sich das Haus in drei unabhängige Gebäudeteile, den Hauptbau, die schwingungsempfindlichsten Nutzungen wie das CLNE und FastLab.

Das oberirdische Volumen wird mit zwei grossen Kernen in einen Büro- und Laborbereich gegliedert. Ein gleichmässiges Stützenraster erlaubt grösstmögliche Flexibilität für den Erstausbau und spätere Umnutzungen. Der hallenartige Laborbereich zwischen den Kernen erlaubt für die Physiklabore auch Raumproportionen, welche nicht an klassische Laborraster gebunden sind.

Zum Park weitet sich der Büroring zu einer Kommunikations- und Begegnungszone mit Teeküche, Haupterschliessung und Seminarräumen auf. Neben der Flexibilität liefert der Grundriss so die Basis für sozialen Austausch und Chance Encounters.

Die Eingangshalle spannt als vermittelndes Element von der Wolfgang-Pauli-Strasse zum Garten. Über diese werden alle öffentlich zugänglichen Funktionen erschlossen. Sie bildet den Ort der Zusammenkunft und der Repräsentation des Departements Physik. Der offene Raum in einem sonst geschlossenen Gebäude.

Die Untergeschosse gliedern sich aus den technischen und räumlichen Anforderungen der Facilities und der Logistik. Sowohl für die räumliche wie auch haustechnische Erschliessung strebt das Layout möglichst kurze Wege an.

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2010
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